Fenster gegenüber der Sonne, dunkle Kleidung und ein kleines Tuch gegen Spiegelungen wirken Wunder. Reservieren Sie früh, wechseln Sie nach Bedarf den Wagen und nutzen Sie Tunnels für Einstellungen. Wenn die Landschaft ruft, legen Sie die Kamera kurz weg und sammeln Motive zuerst mit offenen Augen.
Aus dem fahrenden Zug funktionieren führende Linien, Querstrukturen und vorausschauendes Fokussieren. Beim Ausstieg sucht man windgeschützte Kanten, tritt nicht an Abbrüche und vermeidet Gedränge. Serienaufnahmen retten überraschende Momente, doch der schönste Rahmen bleibt jener, in dem Sie sicher stehen und ruhig atmen.
Fragen Sie vor Porträts um Erlaubnis, halten Sie Abstand zu Weidetieren und betreten Sie keine gesperrten Wiesen. Heilige Orte, Friedhöfe und private Höfe verdienen Zurückhaltung. Manches lässt man unfotografiert, behält es im Herzen und teilt anschließend Worte, die Wärme schenken, statt Grenzen zu überschreiten.